Sukkot   Laubhüttenfest

Sukkot beginnt fünf Tage nach Jom Kippur (dem Versöhnungstag) am 15. Tischri, im September/Oktober, das Fest (3.Mose 23,34-36,

34 Rede zu den Kindern Israel und sprich: Am fünfzehnten Tage dieses siebten Monats ist das Fest der Laubhütten sieben Tage dem Jehova.

35 Am ersten Tage soll eine heilige Versammlung sein, keinerlei Dienstarbeit sollt ihr tun.

36 Sieben Tage sollt ihr Jehova ein Feueropfer darbringen; am achten Tage soll euch eine heilige Versammlung sein, und ihr sollt Jehova ein Feueropfer darbringen: es ist eine Festversammlung, keinerlei Dienstarbeit sollt ihr tun. {Vergl. 4. Mose 29,12-38})

dauert sieben Tage plus einem Tag lang und ist ein ausgemacht fröhliches Fest.

Mit Pessach (dem Passahfest) und Schawuot (dem Wochenfest, Pfingsten) gehört Sukkot zu den drei Wallfahrtsfesten, also denjenigen Festen, die zur Zeit der Tempel mit einer Pilgerfahrt nach Jerusalem und Opfern im Tempel begangen wurden.

Es ist einerseits das Erntefest, an dem JAHWE für die Ernte gedankt und um Regen gebeten wird, aber hauptsächlich gedenkt man an Sukkot der 40 Jahre in der Wüste: "Jedes Jahr sollt ihr im siebten Monat eine Woche lang feiern! Diese Ordnung gilt für alle Generationen, wo immer ihr auch lebt" (3. Mose 23,41). Dieses Fest gilt also für immer!

Und in 5. Mose 16,13-15 steht noch einmal wunderschön: "Wenn ihr im Herbst das Korn von der Tenne einsammelt und die Weintrauben erntet, dann feiert eine Woche lang das Laubhüttenfest!

Es soll ein fröhliches Fest werden. Feiert zusammen mit euren Kindern und euren Sklaven, mit den Leviten und den Ausländern, mit Witwen und Waisen! Kommt zum Heiligtum JAHWEHs, eures Gottes, und feiert sieben Tage lang zu seiner Ehre! Freut euch von Herzen, dass er eure Arbeit gesegnet und euch eine gute Ernte geschenkt hat." Dieses Fest gilt also allen im Volk lebenden, sogar den Ausländern! Jeder soll in den Genuss dieses Festes kommen, auch Arbeiter und Angestellte - niemand soll arbeiten müssen, sondern feiern!

An Sukkot erinnert man sich an die 40 Jahre der Wüstenwanderung und daran, dass wir uns auch in diesem Leben auf einer Wanderschaft befinden. Das einzig Beständige ist JAHWEH selbst, der mit Seinem Volk geht, und zu dem wir als nichtjüdische Gläubige ebenfalls gehören!

Die Laubhütte, die Sukka, symbolisiert dies als zeitliche Wohnstätte.

Wir haben die Zusage Jahshuas (Jesus), dass Gott selbst uns beständige Behausungen errichtet: "Denn im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Sonst hätte ich euch nicht gesagt: Ich gehe hin, um dort alles für euch vorzubereiten. Und wenn alles bereit ist, werde ich kommen und euch zu mir holen. Dann werdet auch ihr dort sein, wo ich bin" (Johannes 14,2-3):

Die Hütte Gottes bei den Menschen, wie es in Offenbarung 21,3 heißt!

Zunächst also der Blick zurück, um uns daran zu erinnern, wie JAHWEH die Israeliten sicher durch die Wüste geführt hat und dann der Blick nach vorne, in Erwartung der baldigen Wiederkunft des Messias Jahshua!